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Die wichtigste Display Testergebnisse in Kürze
- Die Auflösung sollte zur Bildschirmgröße und zum dargestellten Inhalt passen. Neuere Displays verfügen in der Regel über eine 4K-UHD-Auflösung. In einigen Fällen sind auch Full-HD-Displays möglich, beispielsweise bei Videowall-Displays, da die Kombination aus mehreren Displays dann insgesamt eine höhere Auflösung ergibt. Bei 4K-Displays bleiben Texte und Bilddetails auch bei größeren Bildschirmdiagonalen gestochen scharf und gut lesbar.
- Bei einer Videowall werden mehrere Displays nebeneinander angeordnet, um ein großes Gesamtbild zu erzeugen. Im Regelfall werden dafür spezielle Videowall-Displays verwendet, denn diese bringen gleich mehrere wichtige Vorteile mit. Zum einen haben diese Displays einen besonders schmalen Rahmen, um große schwarze Balken zwischen den einzelnen Displays zu vermeiden. Andererseits müssen die Displays die Fähigkeit besitzen, ein einzelnes Bildsignal untereinander aufzuteilen. Das ist beispielsweise mit der Daisy-Chain-Technologie möglich. Zusätzliche Einstellungsmöglichkeiten zur Farbkalibrierung sorgen dafür, dass sich alle Displays exakt auf dieselbe Helligkeit und Farbtemperatur einstellen lassen.
- Die beiden am weitesten verbreiteten Touch-Technologien sind Infrarot und kapazitiv.
- Bei der Infrarot-Technologie wird ein feines, unsichtbares Infrarot-Raster über das Display gelegt. Wenn der Finger oder ein Stift das Raster durchbrechen, wird die Position erkannt. Diese Technologie ist günstig, robust und reagiert auf Eingaben mit Fingern, auch mit Handschuhen, sowie mit beliebigen Stiften. Sie wird daher in vielen Displays verwendet, ist jedoch weniger präzise als kapazitive Technologien.
- Bei kapazitiven Displays wird, ähnlich wie bei einem Smartphone, durch die Berührung Ihres Fingers (oder eines speziellen Stifts) ein elektrisches Feld gestört. Diese Technologie ist sehr präzise und reaktionsschnell, allerdings auch teurer. In der Regel funktioniert sie zusätzlich zum Finger nur mit speziellen Stiften.
- Die erforderliche Helligkeit des Displays hängt stark von der Anwendung und dem Aufstellungsort ab. Als Faustregel gilt: Soll das Display auch bei Sonneneinstrahlung oder im Freien eingesetzt werden, sind mindestens 700 cd/m² erforderlich, wobei eine höhere Helligkeit für eine bessere Erkennbarkeit empfehlenswert ist.Beim Einsatz in Räumen mit künstlicher Beleuchtung, aber ohne direkte Sonneneinstrahlung, reichen oft schon 500 cd/m² aus. Können die Lichtverhältnisse im Raum bei Bedarf geregelt und das Licht gedimmt werden, sind 350-450 cd/m² ausreichend.
- Displays werden oft anhand ihrer Betriebsdauer bewertet (z. B. 16/7 oder 24/7). Der Grund dafür liegt in den verbauten Komponenten: Displays für den 24-Stunden-Einsatz sind mit besonders langlebigen Materialien ausgestattet. Dazu gehören beispielsweise Netzteile, die der hohen Dauerlast standhalten. Zusätzlich sind Lüfter oder passive Kühlkörper verbaut, die die Wärme regulieren. Außerdem sind die Panels resistenter gegen statische Bilder (z. B. ein Firmenlogo), die permanent angezeigt werden. Insgesamt halten die Displays den hohen Belastungen bei massiver Wärmeentwicklung im Gerät besser stand.Ein Display sollte stets innerhalb der angegebenen Betriebsdauer betrieben werden. Andernfalls können irreparable Schäden am Gerät entstehen, die nicht durch die Garantie abgedeckt sind.
- Bei der Auswahl einer Displayhalterung sollten Sie die Größe und das Gewicht Ihres Displays berücksichtigen. Prüfen Sie die VESA-Montagepunkte und stellen Sie sicher, dass diese mit Ihrem Display kompatibel sind. Die meisten Halterungen können verschiedene VESA-Lochmuster abbilden und sind daher mit diversen Displays kompatibel. Außerdem ist es wichtig, dass das Gewicht des Displays inklusive Zubehör die maximale Traglast der Halterung nicht übersteigt. Überlegen Sie auch, wo Sie das Display befestigen möchten: an der Wand, an der Decke oder auf einem Rollwagen. Bei einer Wand- oder Deckenmontage müssen diese eine entsprechende Last tragen können. Ein Rollwagen ist insbesondere für den flexiblen Einsatz der Displays interessant.Für Videowalls können spezielle Multi-Halterungen verwendet werden, die mehrere Displays gleichzeitig aufnehmen können. Die richtige Halterung für Ihr Display finden Sie bei visunext.
- Bei der Wahl der Signage Software oder Content Management Software (CMS) muss geklärt werden, ob diese direkt auf dem Display (System-on-Chip; SoC) läuft oder einen externen Player benötigt. Wichtig sind zudem die Benutzerfreundlichkeit bei der Erstellung von Inhalten, eine mögliche Integration in Kalendersysteme wie Microsoft 365 zur Raumbuchung und die Entscheidung, ob eine flexible Cloud-Verwaltung oder eine lokale On-Premise-Lösung auf dem eigenen Server bevorzugt wird.
- Welche Anschlüsse genau für beim Displaykauf berücksichtigt werden sollte, hängt sehr stark von Ihren spezifischen Anforderungen und den Einsatzort des Displays ab. In der Regel sollten die Displays über Anschlüsse wie HDMI und/oder Displayport für Video und Audio, LAN für Netzwerk und Fernwartung sowie USB für den Anschluss von Peripheriegeräten verfügen. USB-B für die Touch-Übertragung und USB-C für die kombinierte Übertragung von Bild, Ton, Daten und Strom sind besonders bei Meeting- und Klassenraumdisplays nützlich.
- Um Kabelsalat auf dem Konferenztisch zu vermeiden, gibt es verschiedene gängige Methoden, mit denen sich Displays drahtlos mit Inhalten versorgen lassen. Eine Möglichkeit sind integrierte Consumer-Standards wie Miracast (für Windows/Android) oder AirPlay (für Apple). Diese können jedoch im Unternehmensnetzwerk hinsichtlich Sicherheit und Bandbreite manchmal unzuverlässig sein. Die robusteste und einfachste Methode ist daher der Einsatz professioneller Präsentationssysteme. Solche Systeme, wie beispielsweise Barco ClickShare oder Kindermann Klick&Show, nutzen einen Sender, der in den Laptop gesteckt wird, sowie einen Empfänger am Display. Zusätzlich können mit einigen Präsentationssystemen auch Videokonferenztechnik wie Kameras, Mikrofone und Lautsprecher verbunden werden, sodass Sie von Ihrem Laptop auf diese Geräte zugreifen können.































